Glossar

S

Six Sigma

Hierbei handelt es sich um ein von Motorola entwickeltes Managementsystem, das von Unternehmen zur Maximierung der Qualität ihrer Endprodukte eingesetzt wird. Mithilfe dieses Systems werden zunächst Fehlerquellen identifiziert. Anschließend wird versucht, die Fehlerquellen und Qualitätsschwankungen soweit zu reduzieren, bis die Fehlerquote nur noch bei 3,4/1.000.000 liegt.

Mithilfe von Six Sigma werden bestehende oder neue Prozesse mithilfe der DMAIC/DMADV-Methoden und weiterer statistischer Methoden analysiert und verbessert.

Der Begriff „Six Sigma“ wird ebenfalls mit einer Unternehmensphilosophie in Verbindung gebracht, die sich auf das Erfüllen von Kundenanforderungen konzentriert und bei der Entwicklung der Produkte und Prozesse eines Unternehmens auf eine datenbasierte Vorgehensweise stützt.

 

 

Siehe auch: dmadv-methodik (define – measure – analyse – design – verify)

Stage-Gate®

Hierbei handelt es sich um ein Prozessmodell im Projektmanagement, das Produktentwicklungsprojekte in eine Struktur aus Phasen und Gates einteilt.

Jede Phase besteht aus notwendigen Aktivitäten sowie einer Auflistung der funktionalen Aktivitäten in Form von Liefergegenständen. Gleichermaßen besteht jedes Gate aus einem oder mehreren Liefergegenständen und Kriterien, anhand derer eine Entscheidung über den weiteren Projektverlauf getroffen wird.

Planisware ist eine der wenigen Softwarelösungen weltweit, die Stage-Gate® Ready-zertifiziert ist.

 

 

Siehe auch: stage-gate-prozess, agile stage-gate | Verwandte Artikel:planisware enterprise-demo: agile in der produktentwicklung mit stage-gate, planisware enterprise-demo: wie stage-gate implementiert wird

Stage-Gate-Prozess

Beim Stage-Gate-Prozess wird ein Projekt in aufeinanderfolgende Phasen aufgeteilt, an deren Ende ein (Entscheidungs-) Gate steht. Wenn ein Gate erreicht wurde, treffen sich die Entscheidungsträger, um anhand spezifischer Kriterien und der derzeit verfügbaren Informationen zu entscheiden, ob das Projekt fortgeführt, abgebrochen, zurückgestellt oder überarbeitet wird.
Ein klassisches Drei-Phasen-Projekt würde dahingehend folgende Phasen umfassen: (1) Spezifikationsphase, (2) Entwicklungs-/Protypphase und (3) Test-/Freigabephase. An jedem Gate werden ein oder mehrere Liefergegenstände aus der Vorphase validiert.
Der Stage-Gate-Prozess wird oft in Projekten der Produktentwicklung verwendet, weil er über eine gute Struktur verfügt und die Möglichkeit bietet, Projekte mit geringem Wert frühzeitig zu beenden.

Siehe auch: stage-gate®, produktentwicklung | Verwandte Artikel:planisware enterprise-demo: agile in der produktentwicklung mit stage-gate

strategische Planung

Dies ist ein Teil der Unternehmensplanung, in der ein Unternehmen über kurze und mittlere Zeitfenster hinaus für die Zukunft plant, um Möglichkeiten der Expansion, Gefahren und Wachstumsbereiche früh zu erkennen. So können Unternehmen Beschränkungen im Auge behalten und sich auf mögliche Probleme vorbereiten. Die strategische Planung erfolgt auf strategischer Ebene und stützt sich auf Prognosen, die von aktuellen Rahmenbedingungen und Trends abgeleitet werden.

Siehe auch: roadmaps | Verwandte Artikel:planisware enterprise-demo: warum roadmaps sinnvoll sind, ein interview mit herrn dr. ken huskins über integriertes roadmapping

Sustaining Innovation

Hierbei handelt es sich um eine Vorgehensweise, mit der Features oder Entwicklungen in bestehende Produkte, Dienstleistungen, Technologien oder Verfahren integriert werden.

Es handelt sich hierbei auch um eine Unternehmensstrategie, bei der Kundenanforderungen für das Unternehmen höchste Priorität haben. Dadurch werden weniger wichtige Prioritäten ggf. hintenangestellt.

Im Gegensatz zur Disruptiven Technologie wirkt sich der Sustaining Innovation-Ansatz nicht fundamental auf die Dynamik oder Struktur der Industrie aus.

 

 

Siehe auch: disruptive technologie | Verwandte Artikel:planisware enterprise-demo: die richtige innovationsstrategie für das produktportfolio

T

Technologie-Roadmap

Hierbei handelt es sich um eine Art von Roadmap, deren Schwerpunkt auf neuen Produktverfahren oder neuartigen Technologien liegt.

Technologie-Roadmaps sind besonders nützlich, um zu verstehen, wie inkrementelle Veränderungen der aktuellen Technologien zur Entstehung ganz neuer Produkte führen könnten. Diese neuartigen Produkte können das Potenzial haben, bestehenden Märkte zu revolutionieren und in Bereiche vorzustoßen, in denen bisher grundlegende Technologien gefehlt haben. Sie helfen dabei, die derzeitigen und zukünftigen technologischen Bedürfnisse besser einzuschätzen. Außerdem lässt sich mithilfe von Technologie-Roadmaps  das Verbesserungspotenzial in Bereichen ausfindig machen, in denen Forschung und Entwicklung zielgerichtet eingesetzt werden kann.

 

 

Siehe auch: roadmaps, strategische planung | Verwandte Artikel:planisware enterprise-demo: warum roadmaps sinnvoll sind

W

Wasserfallmodell

Hierbei handelt es sich um eine Produktentwicklungsmethode, bei der ein Projekt in aufeinanderfolgende Phasen aufgeteilt wird. Üblicherweise besteht die Reihenfolge aus fünf Phasen: Anforderungsanalyse, Systemdesign, Umsetzung, Systemtest und Wartung. Jede Phase endet an einem Gate, an welches Liefergegenstände gekoppelt sind.

Im Gegensatz zu den agilen Methoden kann ein Projekt in einem Wasserfallmodell nicht in die nächste Phase übergehen bevor die aktuelle Phase abgeschlossen wurde. Es ist auch nicht möglich, eine abgeschlossene Phase zu bearbeiten, ohne das gesamte Projekt zu überarbeiten. Jeder Schritt wird sorgfältig dokumentiert, um die Kontinuität des Projekts zu gewährleisten, falls sich die Zusammensetzung des Teams ändert. Der gesamte Prozess bietet eine strukturierte Vorgehensweise, die dabei hilft, von Anfang an eine klare Vorstellung des Endproduktes zu haben.

 

 

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