Agiles Vorgehen im Unternehmen 

Agiles Arbeiten im Team und im Unternehmen

 

Enterprise Agile hebt die Vorteile agiler Methoden vom Einzelprojekt auf die Portfolioebene. Dazu gehören zeitnahes Feedback, schnelle Reaktionsfähigkeit und inkrementelle Entwicklungsschritte.

Enterprise Agile wird top-down umgesetzt und ist ein Schlüsselelement der digitalen Transformation für IT-Organisationen und für die Softwareentwicklung.
 

Zu den Kernkomponenten von Enterprise Agile gehören das Lean Portfolio Management, agiles Budgetmanagement, agile Teamführung sowie agiles Reporting. Das SAFe-Verfahren verbindet sämtliche agilen Teams aller Unternehmensebenen miteinander.

 

10 Enterprise-Agile-Anforderungen,
die Sie ggf. implementieren sollten

Enterprise Agile auf Portfolioebene

  1. In Entwicklungswertströmen sind alle Aktivitäten zusammengefasst, die zur Herstellung von neuen Dienstleistungen und Produkten beitragen. Sie verfügen über ein eigenes Budget und umfassende Initiativen, wie Epics und Release Trains, die zur Erreichung der Entwicklungsziele beitragen.
  2. Portfolio- und Produktroadmaps verkörpern die Portfolio- und Produktstrategie innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Roadmaps umfassen alle relevanten direkten und indirekten Aktivitäten sowie externe Ereignisse oder Faktoren, die die Entwicklung vorantreiben.
  3. Für ein gezieltes Releasemanagement werden Epic-Ergebnisse verfeinert und in Funktionen und Merkmale aufgeteilt. Bei jedem Schritt ist mithilfe des Backlogs der Überblick über die verbleibenden Aktivitäten gegeben. Die Prioritäten werden auf unterschiedlich definiert: Must-Dos, WSJF (Weighted Shortest Job First), Scoring usw.
  4. Der Fortschritt wird anhand von sichtbaren Team-Leistungen, wie z. B. Demos oder Modelle und mithilfe von geeigneten Zielvorgaben gemessen.
  5. Agile ordnet die Arbeit um Objekte wie Wertströme auf Portfolioebene oder Dienstleistungen und Produkte auf Teamebene neu an. Die Arbeit wird von den Teams selbständig durchgeführt.
Portfolio Kanban

 

 

Enterprise Agile auf der operativen Ebene

  1. Mit der aus der SAFe-Methodik bekannten Release-Planung lassen sich Aufgaben neu organisieren, verfolgen und vorausschauender planen. Stellen Sie sicher, dass Ihre Teams auf demselben Wissensstand sind, dass Sie bei Engpässen jederzeit gegensteuern können und auch teamübergreifende Abhängigkeiten im Blick behalten.
  2. Ihre Teams arbeiten eigenverantwortlich. Stellen Sie sicher, dass für die Sprints und Stories jeweils die wichtigsten Features durch ein robustes Backlog-Management priorisiert werden. Entscheiden Sie sich fallweise für die jeweils am besten geeignete agile Arbeitsweise: entweder inkrementell mit Product-Releases durch Sprints in Scrum-Teams oder kontinuierlich mit Kanban-Teams und Swimlanes.
  3. CAPEX-Berechnungen werden durch die Erfassung der Projektzeiten ergänzt. Zudem werden die Kosten und die aufgewendete Zeit auf verschiedenen Granularitätsebenen konsolidiert. Darüber hinaus gibt die Zeiterfassung Aufschluss darüber, wie viel Zeit für nicht verrechenbare Basistätigkeiten aufgewendet wird.
  4. Die Kommunikationskanäle zwischen Teams sind vielseitig: dazu zählen soziale Feeds, Chats, Dokumente, Aufgaben und Warnhinweise. Unabhängig von Arbeitsort und Zeitzone müssen alle Beteiligten in Verbindung bleiben. Entscheidungen aus Diskussionen und Besprechungen müssen stets klar protokolliert werden.
  5. Sie können den gesamten Lebenszyklus Ihrer Produkte und Dienstleistungen in einem einzigen System verwalten angefangen bei der internen Kommunikation über offene Punkte oder Testergebnisse bis hin zu Gewinn-und-Verlust-Rechnungen.
Sprints