Projektplanung, Risiken, Liefergegenstände

Planisware berücksichtigt alle zentralen Anforderungen an ein operatives Multiprojektmanagement: Projektplanung, Ressourceneinsatzplanung, Informationsverdichtung und Berichte für das Projektportfoliomanagement, Simulationen, Gesamtüberblick über die laufenden Projekte in einem bestimmten Zeitfenster, Kostenmanagement, Risikomanagement und die Zusammenarbeit im Projekt.

Risikomanagement

Risikobewertungen mit Planisware erfolgen mithilfe einer Bewertungs- und Gewichtungsmatrix der einzelnen Risiken, die nach Risikoklassen differenziert werden können. Risiken können einem Bewertungsverfahren zugeordnet werden in das beliebig viele Risiko-Manager aufgenommen werden. In Planisware lassen sich für die identifizierten Risiken geeignete Maßnahmen definieren, die in einem Maßnahmenplan erfasst werden. Dieser wird als Workflow mit offenen Punkten nachgehalten.

So erfassen die Verantwortlichen bereits im Vorfeld mögliche Risiken, die sich in Verbindung mit einem Projekt ergeben können. Die zu betrachtenden Risiken können zum Beispiel bei einem Produktentwicklungsprojekt mit den verwendeten Technologien, den Planungsunsicherheiten im Projekt und den wirtschaftlichen Erfolgsaussichten des fertigen Produkts zusammenhängen. 

Projekte lassen sich untereinander hinsichtlich ihres jeweiligen Risikopotentials vergleichen. Die Risikofunktion steht in Planisware über den gesamten Projektprozess zur proaktiven Risikobeurteilung durch die betreffenden Benutzer zur Verfügung. Auch neu auftretende Risiken können so stets berücksichtigt werden.

Risiken lassen sich in Planisware bis auf die Portfolioebene aggregieren. So entsteht ein aussagekräftiges, konsolidiertes Berichtswesen über alle Projektrisiken und deren Verlauf  (Trend).

 

Verwaltung von Liefergegenständen:

Mit Liefergegenständen den Projekt-Input- Output-Prozess des unternehmensweiten Produktportfolios verwalten.

  • Die Verwaltung von Liefergegenständen zwischen parallel verlaufenden Projekten hat zum Ziel, Start- und/oder Endtermine der Projekte zu optimieren.
  • Mit der Verwaltung von Liefergegenständen werden „kritische“ Projekte schneller identifiziert. Kritische Projekte führen zu Verzögerungen der Projektaktivitäten anderer Projekte. Liefergegenstände machen kritische Projektabhängigkeiten transparent.
  • Flexible Verknüpfung der Planung von Technologien mit der Planung neuer Produkte.
  • Wird für die Entwicklung eines bestimmten Produkts der Einsatz einer neuartigen Technologie notwendig, welche ihrerseits zunächst noch entwickelt werden muss, entstehen Abhängigkeiten zwischen Technologie- und Produktentwicklung. Die Technologie wird hierbei zum Liefergegenstand für die Produktneuentwicklung. Mit der Funktion der Liefergegenstände kann ein Projektleiter Projektaktivitäten anderer Projekte, die mit seinem Projekt thematisch in Verbindung stehen, abonnieren und sich somit zum Beispiel über mögliche Terminabweichungen informieren lassen. Er sieht auch, welche anderen Projekte, für die er nicht zuständig ist, durch Projektaktivitäten beeinflusst werden, für die er wiederum zuständig ist. Dies verbessert insgesamt die Transparenz über die vorhandenen Projektabhängigkeiten und fördert die Projektkommunikation innerhalb der Organisation.