Planisware Enterprise: Ein PPM-Tool für funktionsübergreifendes Projektmanagement (Interview mit einem Mitarbeiter des zu Johnson & Johnson gehörenden Pharmaunternehmens Actelion)
Hakan Kocabeyoglu, Group Leader Planning Performance and Reporting bei Actelion, erläutert in einem Interview, wieso sich Actelion für Planisware Enterprise als Lösung für das operative Termin- und Ressourcenmanagement entschieden hat und wie es sich bislang bewährt hat.

Interview mit Hakan Kocabeyoglu, Group Leader Planning Performance and Reporting bei Actelion

Interview:

Hallo, ich bin Hakanb Kocabeyoglu und arbeite bei Actelion Pharmaceuticals in der Schweiz. Unser Hauptsitz befindet sich in Allschwil. Ich bin Teil eines Teams, das für Planning Performance und Reporting zuständig ist. Wir  gehören zum Bereich Global Businesses und Science Affairs im Life-Cycle-Management.
 

Was können Sie uns über Actelion sagen?

Actelion Pharmaceuticals ist ein Pharmaunternehmen, das verglichen mit anderen Unternehmen der Branche wie Roche oder Novartis eher kleiner ist. Das liegt aber auch daran, dass wir versuchen, uns gezielt in Nischenmärkten zu platzieren. Wir entwickeln vornehmlich Präparate für eher seltene Indikationen.
 

Warum hat sich Actelion für Planisware Enterprise als PPM-Lösung entschieden?

Ich war am anfänglichen Auswahlprozess beteiligt. Dabei begannen wir in zwei Bereichen: zum einen beim Ressourcenmanagement und zum anderen beim Projektmanagement. Für den letzteren war ich mit zuständig. Beide Bereiche wurden unabhängig voneinander bewertet und dabei stellte sich heraus, dass Planisware Enterprise im Vergleich mit anderen Kandidaten sowohl im Ressourcen- also auch im Projektmanagement gute Performancewerte erzielte. Für uns ergab es dann auch Sinn, für beide Bereiche dasselbe Tool zu wählen, zumal sie eigentlich immer als Einheit behandelt werden sollten.
 

Wie unterstützt Planisware Enterprise Actelion in den funktionsübergreifenden Projektmanagement-Prozessen?;

Actelion verwaltet rund 500 Projekte mit Planisware-Enterprise – nicht alle davon sind Großprojekte. Einige bestehen schlicht aus ein paar Zeilen – einigen kleinen Aktivitäten – die verfolgt werden müssen. Eine entscheidende Rolle spielt Planisware Enterprise aber bei der Planung großer Aktivitäten, die für unser Unternehmen von Bedeutung sind, wie etwa neue Produktentwicklungen. Das System bietet uns eine Diskussionsbasis für Entscheidungen, da wir deren Auswirkungen im Tool abbilden können. Auf Grundlage dieser Informationen können wir dann eine Projektauswahl treffen sowie gegebenenfalls unsere Strategie anpassen.

Doch Planisware Enterprise ist für uns nicht nur ein Werkzeug für Projektplanung, sondern auch für Kommunikation. Da alle Daten auf dieser Plattform zentralisiert sind, können sich die Mitarbeiter leicht austauschen.
 

Welchen Nutzen ziehen Sie aus Planisware Enterprise als Kommunikationstool?

Alle können hier über dieselben Informationen verfügen. Probleme, die andernfalls womöglich unter den Tisch gefallen wären und zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht zu Schwierigkeiten geführt hätten, werden nun frühzeitig erkannt und thematisiert.
 

Wie arbeitete es sich mit Planisware-Enterprise?

Die Arbeit mit Planisware ist interessant, weil es etwas völlig Neues ist. Es bietet so viele Konfigurationsmöglichkeiten – man kann es an seine Bedürfnisse anpassen lassen. Dabei bauen die Funktionalitäten auf grundlegenden PPM-Konzepten auf – allerdings eben immer mit der Möglichkeit, etwa Stile und Vorlagen für den Endanwender individuell anzupassen. Zudem lassen sich damit im Handumdrehen etwa übersichtliche PowerPoint-Präsentationen erstellen, anhand derer man dem Management einen schnellen Überblick über die Projektlage geben kann. Der Hersteller Planisware orientiert sich damit nicht wie andere Lösungen vornehmlich am End-User, sondern hat auch das Management im Blick. Man kann so viel aus dieser Software herausholen und das mit relativ wenig Aufwand; das ist für mich der entscheidende Vorteil dieser Lösung.